KI-Einzelcoaching
Keine Stufe und keine Zielgruppe, sondern ein Setting: eine Person, das eigene Material, das eigene Tempo — für Ihren Fall vereinbart.
Offen für alle, die sich damit befassen wollen.
Dieses Angebot kennt keine Zielgruppe und keine Stufe. Es steht allen offen, die sich mit dem Thema befassen möchten, unabhängig von Rolle, Funktion im Betrieb und bisherigen Kenntnissen. Wer ein solches Werkzeug bisher nie geöffnet hat, ist ebenso richtig wie jemand, der seit Monaten damit arbeitet und an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommt.
Es gibt entsprechend keine Vorstufe, die vorher besucht werden müsste, und keine Einordnung in ein Niveau. Wo Sie stehen, zeigt sich am eigenen Fall, und danach richtet sich alles Weitere. Vereinbart wird das Coaching direkt für Sie — es gibt kein Programm, dem Sie beitreten, sondern eine Absprache darüber, woran gearbeitet wird und in welcher Form.
Drei Dinge, die nur unter vier Augen möglich sind.
Erstens das Material. Sobald mehrere Personen zusammen geschult werden, muss mit Beispielen gearbeitet werden, die für alle verständlich sind und deshalb nie ganz die Fälle der einzelnen Person treffen. Hier liegt Ihre eigene Ablage offen: die Offerte, an der Sie gerade sitzen, das Protokoll von letzter Woche, die Anfrage, die Sie nicht beantwortet bekommen. Es wird nichts nachgestellt.
Zweitens das Tempo. Wo mehrere gleichzeitig lernen, bewegt sich das Ganze im Mittel, und niemand darin ist der Durchschnitt. Allein lässt sich an einer Stelle so lange bleiben, bis sie sitzt, und eine andere in zwei Sätzen abhaken. Genauso kann die Reihenfolge unterwegs kippen, wenn sich zeigt, dass die eigentliche Schwierigkeit woanders liegt als vermutet.
Drittens die Fragen, die vor anderen nicht gestellt werden. Das betrifft zwei Situationen besonders. Führungspersonen möchten vor dem eigenen Team nicht offenlegen, wo sie tatsächlich stehen, und stellen deshalb genau die Fragen nicht, die sie beschäftigen. Und es betrifft alle, die den Eindruck haben, den Anschluss verpasst zu haben — die Sorge, sich mit einer als simpel geltenden Frage zu blamieren, wiegt vor Publikum schwerer als jedes Interesse. Unter vier Augen fällt beides weg.
Und wann eine Schulung im Betrieb besser trägt.
Das Coaching passt, wenn das Ziel bei einer Person liegt: jemand soll Sicherheit gewinnen, eine konkrete Aufgabe kommt nicht vom Fleck, ein Gespräch oder eine Entscheidung steht bevor, oder es geht um Unterlagen, die nicht vor mehreren Augen liegen sollen. Auch der blosse Wunsch, in Ruhe auszuprobieren, ohne dabei beobachtet zu werden, ist ein tragfähiger Grund.
Es passt nicht, wenn im Betrieb eine gemeinsame Arbeitsweise entstehen soll. Eine einheitliche Praxis entsteht dadurch, dass mehrere Menschen dieselbe Sache gleichzeitig erleben, dieselben Begriffe hören und sich hinterher darauf berufen können. Das lässt sich nicht durch nacheinander geführte Einzeltermine ersetzen, auch nicht durch viele. Wer mehrere Personen auf einen gemeinsamen Stand bringen will, vereinbart dafür besser eine Schulung im eigenen Betrieb.
Häufig ist die Verbindung beider Wege der sinnvollste: eine Schulung, die für den Betrieb durchgeführt wird, und daneben ein Einzeltermin für die Person, die aus einem der oben genannten Gründe vor anderen nicht offen sprechen kann. Was davon Sie brauchen, halten wir vorher fest — beides wird für Ihren Fall vereinbart und nicht aus einem Programm ausgewählt.
Was das Einzelcoaching nicht ist.
Es ist keine Umsetzungsarbeit. Sie erhalten keine fertig eingerichtete Lösung, die anschliessend bei Ihnen läuft; wir arbeiten gemeinsam, und was entsteht, entsteht unter Ihren Händen. Wo etwas gebaut werden soll, gehört das in ein Projekt.
Es ist auch keine Laufbahnberatung. Die Frage, wie sich Ihre Stelle durch diese Entwicklung verändert, kommt regelmässig zur Sprache, und wir weichen ihr nicht aus. Beantworten kann sie das Coaching aber nicht, weil sie an Ihrem Betrieb und Ihrem Beruf hängt und nicht an einem Werkzeug.
Und es ist kein Ersatz für die Klärung, was in Ihrem Betrieb erlaubt ist. Wir arbeiten innerhalb der Regeln, die bei Ihnen gelten; existieren keine, halten wir uns an das Zurückhaltende und benennen die Lücke. Die Regeln selbst zu setzen, ist Sache des Betriebs — ein Zugang dazu findet sich im KI-Assessment.
Fragen zum Einzelcoaching
- Erfährt mein Arbeitgeber, worüber wir gesprochen haben?
- Nein. Auch wenn der Betrieb das Coaching veranlasst und trägt, geht kein Inhalt und keine Einschätzung Ihrer Fähigkeiten zurück. Falls eine Rückmeldung gewünscht wird, beschränkt sie sich auf die Bestätigung, dass die Termine stattgefunden haben. Diese Abmachung treffen wir vorab mit der auftraggebenden Stelle, nicht nachträglich mit Ihnen.
- Läuft das vor Ort oder online?
- Beides ist möglich, und die Wahl richtet sich nach dem Material. Wo mit Unterlagen gearbeitet wird, die den Betrieb nicht verlassen dürfen, gehen wir vor Ort an Ihren Arbeitsplatz. Wo das nicht nötig ist, ist online oft der ruhigere Weg, weil niemand mitbekommt, dass ein Termin stattfindet — für manche Anliegen ist genau das ausschlaggebend.
- Ich weiss nicht genau, woran ich arbeiten will. Ist das ein Hindernis?
- Nein, das ist ein häufiger Ausgangspunkt und wird zum ersten Thema. Wir beginnen dann nicht bei einem Werkzeug, sondern bei Ihrer Woche: welche Arbeiten regelmässig anfallen, welche davon Sie am meisten Kraft kosten und welche davon überhaupt für ein solches Hilfsmittel in Frage kommen. Ein Anliegen mitzubringen ist hilfreich, aber keine Bedingung.
- Muss mein Betrieb das veranlassen, oder kann ich mich selbst melden?
- Beides ist möglich und beides kommt vor. Melden Sie sich selbst, klären wir nur mit Ihnen, woran gearbeitet wird. Geht die Anfrage vom Betrieb aus, sprechen wir vorab ab, was er erwartet und was vertraulich bleibt. Wichtig ist in beiden Fällen, dass Sie mit Unterlagen arbeiten dürfen, die Sie mitbringen — das klären Sie besser vorher als mitten im Termin.
Gibt es eine Frage, die Sie vor anderen nicht stellen würden?
Dann ist das hier der passende Rahmen dafür.
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