Schulung

KI-Starter: Schulungen, die im Alltag ankommen

Werkzeuge lassen sich einkaufen, Sicherheit im Umgang damit nicht. Genau dort setzt dieser Bereich an — getrennt nach Rolle, im Format, das zum Betrieb passt.

Ausgangslage

Der Teil, der beim Einführen regelmässig vergessen geht.

In vielen Betrieben ist die Lizenz längst bezahlt. Ein Zugang wurde verteilt, eine kurze Ankündigung ging durch die Runde, und danach passierte wenig. Nicht weil niemand wollte, sondern weil niemand gezeigt hat, was das Werkzeug tatsächlich kann, wo es überzeugend klingt und trotzdem falsch liegt, und wo die Grenze verläuft, die man nicht überschreiten sollte.

Die Folge ist eine stille Zweiteilung. Ein kleiner Teil probiert aus und kommt voran, oft ohne dass jemand mitbekommt, womit genau. Der grössere Teil lässt es bleiben, weil die ersten Versuche unbefriedigend waren und niemand sich blossstellen möchte. Beides ist ungünstig: Das eine erzeugt unkontrollierte Praxis, das andere gar keine.

Eine Schulung ist deshalb kein Zusatz zur Einführung, sondern der Teil, der darüber entscheidet, ob aus einem Zugang eine Gewohnheit wird. Alles andere lässt sich beschaffen; dieser Teil nicht.

Zwei Stufen

KI-Starter und KI-Advanced.

Der KI-Starter richtet sich an alle, die noch nicht oder nur sporadisch mit KI-Werkzeugen arbeiten. Hier geht es um die Grundlagen: was diese Systeme tun, wie man eine Aufgabe so beschreibt, dass ein brauchbares Ergebnis entsteht, und welche Angaben niemals eingegeben werden dürfen.

Der KI-Advanced richtet sich an alle, die die Werkzeuge bereits täglich nutzen und dabei merken, dass die Ergebnisse schwanken — mal brauchbar, mal daneben, ohne erkennbaren Grund. Diese Aufbaustufe setzt dort an, wo Routine entstanden ist, aber noch keine Verlässlichkeit.

Wer wo einsteigt, klären wir im Gespräch. Eine Selbsteinschätzung im Formular führt regelmässig in die Irre: Wer viel ausprobiert hat, hält sich für fortgeschritten, und wer sorgfältig arbeitet, unterschätzt sich. Ein paar Fragen zu den tatsächlichen Aufgaben sagen mehr als jedes Häkchen.

Drei Zielgruppen

Nicht unterschiedlich viel vom Gleichen.

Die drei Zielgruppen werden getrennt geschult, weil sie unterschiedliche Dinge brauchen — nicht, weil die einen mehr Stoff vertragen als die anderen. Mitarbeitende brauchen Sicherheit in der eigenen Aufgabe. Führungskräfte müssen entscheiden und Regeln setzen, oft ohne selbst am Werkzeug zu sitzen. Unternehmerinnen und Unternehmer haben niemanden, an den sie etwas delegieren können, und müssen deshalb zuerst wissen, wo sich ihr eigener Aufwand lohnt.

Mitarbeitende

Stufe 1 — KI-Starter

Für alle, die täglich schreiben, recherchieren, zusammenfassen und ordnen. Im Zentrum steht die eigene Arbeit: was ein Werkzeug leistet, woran man ein falsches Ergebnis erkennt und was auf keinen Fall eingegeben werden darf.

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Stufe 2 — KI-Advanced

Im Aufbau geht es um schwankende Ergebnisse: Qualität beurteilen, wo man selbst der Massstab ist, Gelungenes wiederholbar machen und erkennen, wann Nachbessern teurer wird als Selbermachen.

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Führungskräfte

Stufe 1 — KI-Starter

Für alle, die eine Einführung verantworten, ohne selbst am Werkzeug zu sitzen. Es geht um Entscheidungen, um Regeln für das Team und um den Umgang mit Widerstand, der selten offen ausgesprochen wird.

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Stufe 2 — KI-Advanced

Im Aufbau folgt der Schritt zur gemeinsamen Praxis: Vorgaben, die im Alltag bestehen, Führung bei ungleichem Stand, die Verantwortungsfrage im Fehlerfall und die Tücken naheliegender Kennzahlen.

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Unternehmer und Selbständige

Stufe 1 — KI-Starter

Für alle, die alles selbst machen. Die Frage ist nicht, was technisch möglich wäre, sondern wo sich der eigene Lernaufwand zuerst auszahlt — und wo man besser die Finger davon lässt.

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Stufe 2 — KI-Advanced

Im Aufbau geht es um laufende Abläufe statt Einzelaufgaben: die vollständige Rechnung inklusive Pflege, Abhängigkeit von Anbietern, laufende Kosten und das, was bewusst von Hand bleibt.

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Quer dazu

Das Einzelcoaching gehört in keine Stufe.

Neben den sechs beschriebenen Inhalten steht ein Format, das sich weder einer Zielgruppe noch einer Stufe zuordnen lässt. Das Einzelcoaching ist offen für alle, die sich mit dem Thema befassen wollen, unabhängig von Rolle und Vorkenntnissen. Gearbeitet wird am eigenen Material und im Tempo einer einzigen Person.

Sinnvoll ist es überall dort, wo die Anwesenheit weiterer Personen im Weg steht: bei Fragen, die man vor Kolleginnen und Kollegen nicht stellen möchte, bei Material, das keine weiteren Mitleser verträgt, und bei einem Anliegen, das ohnehin nur eine einzelne Person betrifft.

Das Einzelcoaching ist ein eigenständiges Angebot. Es setzt keine Stufe voraus, weder eine besuchte noch eine geplante, und muss weder vor noch nach einer Schulung liegen. Vereinbart wird es direkt für die betreffende Person — durch sie selbst oder durch ihren Betrieb.

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Format

Kein Standardpaket, und das mit Absicht.

Das Setting richtet sich nach Ihrem Betrieb. Möglich ist ein kurzer Input remote über Teams, wenn eine Runde einen ersten gemeinsamen Stand braucht. Möglich ist ein Tageskurs vor Ort, wenn geübt werden soll und die Leute mit ihren eigenen Fällen arbeiten. Und möglich ist ein Einzelcoaching, wenn jemand in Ruhe ausprobieren will, ohne dabei beobachtet zu werden.

Diese Offenheit ist eine Entscheidung, keine Unentschlossenheit. Ein Schichtbetrieb kann sein Team nicht gleichzeitig aus der Produktion nehmen, ein Treuhandbüro hat andere Datenschutzfragen als ein Handwerksbetrieb, und eine Geschäftsleitung am Anfang braucht etwas anderes als eine, die bereits im Rollout steckt. Ein fixes Paket würde all diesen Fällen dasselbe verkaufen.

Was das Format sein soll, klären wir deshalb vorher — anhand der Frage, wer im Betrieb welchen nächsten Schritt gehen muss, und nicht anhand einer Liste buchbarer Bausteine.

Daraus folgt auch, was Sie hier nicht finden: kein Programm mit Durchführungsdaten, keine Anmeldung, keine zusammengewürfelte Runde aus verschiedenen Betrieben. Jede Schulung wird für einen konkreten Fall vereinbart. Wir klären vorher, wer geschult wird, worum es geht und in welcher Form das stattfindet; erst danach legen wir gemeinsam einen Zeitpunkt fest, der in Ihren Betrieb passt.

Warum wir

KI-Ausbildung, Change Management und Führung in einer Person.

Martin Schöni bringt für dieses Thema eine Kombination mit, die selten zusammenfällt: CAS Künstliche Intelligenz (PHW Bern), CAS Digital Leadership, CAS Motivational Communication, MAS Change & Performance Management (PHW Bern) sowie den HMX Online Course KI in Medicine (Harvard Medical School). Dazu kommen über 15 Jahre Führungserfahrung in Vertrieb, Sales- und Bereichsleitung.

Der Punkt ist nicht die Länge dieser Aufzählung. Es gibt Leute, die KI technisch besser erklären, und es gibt Leute, die mehr über Veränderungsprozesse gelesen haben. Selten ist die Verbindung: jemand, der beurteilen kann, was ein Werkzeug leistet, und gleichzeitig weiss, warum eine Einführung an Widerstand scheitert, den niemand offen ausspricht.

Genau diese Verbindung entscheidet, ob eine Einführung im Betrieb ankommt. Technisch funktionierende Projekte, die niemand nutzt, sind kein Ausnahmefall, sondern der häufigste Ausgang. Mehr zum Hintergrund steht auf der Seite über uns.

Grenzen

Was eine Schulung nicht leistet.

Sie ersetzt die Einführung eines Werkzeugs nicht. Nach einem Kurs ist niemand technisch angebunden, kein Zugang eingerichtet und kein Ablauf umgestellt. Wer beides verwechselt, wundert sich später, dass sich im Tagesgeschäft nichts bewegt hat.

Sie ersetzt auch nicht die Entscheidung, welches Werkzeug es sein soll. Wir können Kriterien liefern und Erfahrungen einordnen; die Auswahl selbst hängt an Ihrer Systemlandschaft und Ihren Anforderungen und gehört eher in ein Assessment als in einen Kurs.

Und sie wirkt nicht, wenn die Führung selbst nicht mitmacht. Wo die Geschäftsleitung das Thema an eine Schulung delegiert und danach im eigenen Arbeiten nichts verändert, lesen die Teams diese Botschaft zuverlässig — und richten sich danach.

Schulung anfragen
FAQ

Fragen zur KI-Schulung

Wir haben noch kein Werkzeug ausgewählt. Ist eine Schulung dann verfrüht?
Nein, sie ist dann sogar besonders nützlich, allerdings mit anderem Zuschnitt. Wer die Funktionsweise und die Grenzen dieser Werkzeuge einmal selbst gesehen hat, führt das Auswahlgespräch mit Anbietern auf Augenhöhe statt entlang einer Produktbroschüre. In diesem Fall arbeiten wir mit einem gängigen Werkzeug exemplarisch und halten den Teil, der an ein bestimmtes Produkt gebunden ist, bewusst klein.
Können Teilnehmende aus verschiedenen Zielgruppen zusammen geschult werden?
Technisch ja, sinnvoll meist nicht. In gemischten Runden dominiert erfahrungsgemäss die Perspektive der Führung, und Mitarbeitende stellen genau die Fragen nicht mehr, um die es eigentlich ginge. Wo ein Betrieb zu klein für getrennte Runden ist, trennen wir stattdessen zeitlich: ein Teil für alle, ein zweiter nur für die Führung.
Was passiert mit den Beispielen, die wir vorher liefern?
Sie werden ausschliesslich für die Vorbereitung und im Kurs selbst verwendet und danach gelöscht. Wir bitten darum, sie vorab zu anonymisieren; wo das nicht vollständig gelingt, sprechen wir vor der Verwendung ab, was aus dem Beispiel herausgenommen wird. Reale Kunden- oder Personaldaten gehören in keinem Fall in eine Übung.
Lässt sich eine Schulung mit einem laufenden Projekt kombinieren?
Ja, und das ist häufig der bessere Weg. Wenn ohnehin gerade ein Assistent oder eine Automatisierung eingeführt wird, kann der Schulungsteil daran andocken, statt allgemein zu bleiben. Wir stimmen die Inhalte dann auf den konkreten Ablauf ab, den die Teilnehmenden kurz darauf tatsächlich vor sich haben.

Wer in Ihrem Betrieb müsste als Erstes sicher werden?

Wir klären im Gespräch, welche Stufe und welches Format dafür passt.

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